Although Northanger Abbey was not published until after Jane Austen’s death in 1817, it was one of her first novels. Northanger Abbey is, in part, Austen’s response to Gothic novels, like Ann Radcliffe’s The Mysteries of Udolpho, which were enjoying tremendous popularity in the late seventeeth and early eighteenth centuries, and to their devoted readers. It is a fine demonstration of the young novelist’s powers of social observation and pristine style, which are the hallmarks of her work.
In opposition to the Gothic novelists’ portentous prose and unlikely heroines, she presents a charmingly believable Catherine Morland. In one of Austen’s delightful satirical twists, Catherine, recently introduced into society, is a voracious reade
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"terry-maus"
3. Februar 2012 at 09:28
Das erste Buch von Jane Austen: sicher auch eines der Besten,
“Northanger Abbey” von Jane Austen besticht vor allem durch seine erfrischende Andersartigkeit. Die Heldin Catherine Morland kann weder außergewöhnliche Schönheit, noch solche Intelligenz bieten, womit sie sehr im Kontrast zu den anderen Heldinnen Austen’s steht. Dennoch, oder vielleicht grade deshalb, ist die Geschichte der 17jährigen Catherine, die sich im Laufe des Buches von einem naiven Mädchen zur erwachsenen jungen Frau entwickelt, eine der besten von Jane Austen. Doch nicht nur inhaltlich, auch stilistisch unterscheidet sich dieses erste Buch von Jane Austen von seinen Nachfolgern. Austen wendet sich mehrmals direkt an den Leser, sie unterhält sich mit ihm über die Handlung und erreicht so gesteigerte Aufmerksamkeit. Alles in allem ist “Northanger Abbey also auf jeden Fall ein Buch, das es zu lesen lohnt.
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| Kommentar als LinkPetra.a@web.de
3. Februar 2012 at 09:59
Vom Mädchen, das auszog, das Fürchten zu lernen…,
Jane Austens Roman „Northanger Abbey” handelt von der jungen, nicht unintelligenten, sehr phantasievollen aber zunächst etwas naiven Catherine. Eines Tages erhält sie die Gelegenheit, mit ihren Nachbarn, den Allens, Ferien in dem angesagtesten Urlaubsort der damaligen Zeit, nämlich Bath, zu machen. Für Catherine, die bis dahin nur das eintönige Landleben kennen gelernt hat, ist das natürlich eine willkommene Abwechslung.
Bald findet sie auch Freunde in der Stadt, z.B. die etwas affektierte Isabella, aber auch den gutaussehenden Henry Tilney samt Schwester, die Catherine mit ihrer natürlichen, offenen und ehrlichen Art bezaubern kann.
Gegen Ende ihres Aufenthalts in Bath laden die Tilneys Catherine dazu ein, sie auf ihrem Landgut Northanger Abbey, einer ehemaligen Abtei, zu besuchen, etwas, über das sich Catherine nicht zuletzt deshalb freut, weil sie ein großer Fan von Schauergeschichten ist, für die dieser Ort prädestiniert zu sein scheint. Catherines Spürsinn ist geweckt, was zu einigen für den Leser amüsanten, für Catherine jedoch eher peinlichen Verwicklungen führt…
Ihn „Northanger Abbey” zeichnet Jane Austen in ihrer unvergleichlich ironisch und pointierten, aber doch einfühlsamen Art, ein farbiges Portrait der besseren Gesellschaft in England um 1800; dieses Buch ist also, gerade wenn man auch Jane Austens andere Werke kennt, ein interessantes Lesevergnügen.
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| Kommentar als Linkcallisto
3. Februar 2012 at 10:02
Bitterböse Satire – Miss Austen wetzt die Feder.,
Die siebzehnjährige Catherine Morland stellt sich zusammen mit ihren ihren Nachbarn, den Allans, den Gefahren von 6 Wochen im Kurbad Bath. 6 Wochen Einkaufen, 6 Wochen Bälle und 6 Wochen gesellschaftliche Intrigen und Fallstricke. Die ersten gesellschaftlichen Gehversuche des Teenager erweisen sich als eher schwierig und geprägt von Unsicherheiten. Schon bald jedoch schlicht Catherine Freundschaft mit der etwas älteren und deutlich erfahreneren Isabella Thorpe und dem vierundzwanzig Jahre alten Pfarrer Henry Tilney.
Wie es der Zufall will kennen Miss Thorpes und Miss Tilneys Brüder sich und natürlich interessiert sich Catherines Bruder James bald für Miss Thorpe und Isabella versucht Catherine mit ihrem Bruder zu verkuppeln, Catherine hingegen will nur einen: Henry.
OK, klingt jetzt nicht so wirklich prickelnd und man fragt sich schon, warum ist diese Geschichte ein Schauerroman bzw. eine Satire.
Diese Geschichte ist eigentlich nur Staffage, der Hintergrund für Jane Austens bissige, treffende und mit gewetzter Feder geschriebene Abrechnung mit
1. dem Gesellschaftsromanen ihrer Zeit:
Gleich im ersten Kapitel werden alle gängigen Klischees des Genre mit Füßen getreten, durch den Kakao gezogen und dann noch mal rund gemacht.
“- what is more remarkable, with a good constitution. She had three sons before Catherine was born; and instead of dying in bringing the latter into the world, as anybody might expect, she still lived on – lived to have six children more – to see them growing up around her, and to enjoy excellent health herself.”
Ihre Heldin ist eine klassische Antiheldin:
“the Morlands had little other right to the word, for they were in general very plain, and Catherine, for many years of her life, as plain as any. She had a thin awkward figure, a sallow skin without colour, dark lank hair, and strong features – so much for her person; and not less unpropitious for heroism seemed her mind. She was fond of all boy’s plays,[...]“
2. den Vorurteilen der Männer über Frauen und der Vorurteile der Frauen über die Männer.
“no one can think more highly of the understanding of women than I do. In my opinion, nature has given them so much that they never find it necessary to use more than half.”
“A woman especially, if she have the misfortune of knowing anything, should conceal it as well as she can.”
3. mit dem Schauerromanen ihrer Zeit.
The Castle of Wolfenbach, Clermont, The Mysterious Warning, The Necromancer, The Midnight Bell, The Orphan of the Rhine, Horrid Mysteries und natürlich The Mysteries of Udolpho
Und was die Titel angeht, die könnten aus dem Lyx Verlag stammen. So reißerisch und nichtssagend sind sie auch heute noch.
“To suppose that a manuscript of many generations back could have remained undiscovered in a room such as that, so modern, so habitable!”
“all the dirty work of the house was to be done by two pair of female hands at the utmost. How they could get through it all had often amazed Mrs. Allen; and, when Catherine saw what was necessary here, she began to be amazed herself.”
Sie schreckt sogar nicht vor prangern mit Namensnennung von Kolleginen nicht zurück!
“Charming as were all Mrs. Radcliffe’s works, and charming even as were the works of all her imitators, it was not in them perhaps that human nature, at least in the Midland counties of England, was to be looked for. Of the Alps and Pyrenees, with their pine forests and their vices, they might give a faithful delineation; and Italy, Switzerland, and the south of…
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